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Kupfer im Boden

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Kupfer wird von den Pflanzen nur in geringen Mengen benötigt. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Blattgrün (Chlorophyll), Kohlenhydraten und Eiweiß.

Der überwiegende Anteil des Kupfers im Boden ist nicht löslich und steht den Pflanzen nicht zur Verfügung. Ein Teil des Kupfers bindet sich allerdings an die organische Substanz. Dabei gehen kleine organische Moleküle Verbindungen mit Kupfer ein. Diese Verbindungen sind gut wasserlöslich und können die Kupferaufnahme der Pflanzen positiv beeinflussen.

Kupfermangel macht sich im Getreide, vor allem bei Hafer und Weizen, bemerkbar (schlaffe Spitzen, schlechte Ährenausbildung). Kupfermangel tritt in den letzen Jahren verstärkt durch das Verbot zahlreicher kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel auf. Zu hohe Cu-Gehalte wirken toxisch auf die Pflanzen. Als Folge treten häufig reduziertes Wurzelwachstum und Blattverfärbungen auf.