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Stärke

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Für die Höhe der Milchmenge ist das richtige Verhältnis von beständiger zu unbeständiger Stärke essenziell. Unbeständige Stärke wird im Pansen von den Bakterien zum Teil in Propionsäure umgesetzt. Diese wird später in der Leber zu Glukose umgewandelt. Beständige Stärke wird dagegen nicht im Pansen, sondern komplett im Dünndarm enzymatisch abgebaut. Der Zwischenschritt über den Abbau durch die Pansenbakterien wird somit vermieden und eine höhere energetische Ausnutzung der Stärke erreicht. Gleichzeitig wird das Risiko einer Pansenazidose verringert.

Während zahlreiche Labore die Beständigkeit der Stärke anhand von Schätzformeln feststellen, misst BLGG AgroXpertus den tatsächlichen Anteil beständiger Stärke mittels einer selbstentwickelten Gasproduktions-Methode. Hierdurch ist eine wesentlich präzisere Stärkebewertung möglich.

Eine exakte Stärkebewertung bzw. Glukoseversorgung ist besonders zu Beginn der Laktation entscheidend. Wenn die Glukoseversorgung nicht ausreichend gesichert ist, baut die Kuh zur Energiedeckung Aminosäuren in Glukose um. Die Folge sind sinkende Milcheiweißwerte bei gleichzeitiger Erhöhung des Gesundheitsrisikos

Beständigkeit Stärke
Der Anteil beständige Stärke wird in g/kg TS wiedergegeben. Eine gute Maissilage enthält ca. 70-120g beständige Stärke je kg TS.

Beständige Stärke (%)
Dies ist der Anteil der beständigen Stärke am gesamten Stärkegehalt. Das Zielintervall für Beständige Stärke lautet 20-30%.