Astaxanthin in Fisch und Fischfutter

Von Carsten Theisen Pedersen, Eurofins Dänemark
Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 20 - März 2006

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Astaxanthin ist ein Carotinoid, ein rotes Pigment, das in großer Vielfalt in lebenden Organismen auftritt. Es wird von Algen produziert, in denen es gegen ultraviolettes Licht geschützt ist und als Antioxidationsmittel agiert. Durch die Nahrungskette gelangt das Carotinoid von der Alge zu den Krustentieren, wie Shrimps, Krebs, Krabben und Hummer, welche durch das Astaxanthin rot gefärbt werden.

Wilder Lachs und Forellen wiederum erhalten ihr rosafarbenes Pigment dadurch, dass sie Schalentiere fressen. Gezüchtetem Lachs und Forellen wird Astaxanthin oder ein anderes Carotinoid, wie zum Beispiel Canthaxanthin, mit dem Futter zugeführt. Diese Carotinoide spielen eine wichtige Rolle für das Wachstum und das Überleben des Fisches.

Astaxanthin wird entweder synthetisch hergestellt oder von verschiedenen Organismen wie der Mikroalge Haematococcus pluvialis oder der Phaffia Hefe, Phaffia rodozyma, produziert. Eine andere Quelle ist das Krill, welches einen hohen Gehalt an Astaxanthin als Ester gebunden enthält und das sich für die Fischpigmentierung wirksamer erweist als das freie Astaxanthin.

Astaxanthin ist ein teures Rohmaterial, welches sich bei unkorrekter Verarbeitung abbaut und nicht die Pigmentierung des Fischfleisches, die vom Fischzüchter gewünscht wird, erzielt.

Canthaxanthin ist ein Lebensmittelfarbstoff, der auch als Pigmentierung von Fischfleisch verwandt wird. In den Vereinigten Staaten erfolgt eine Kennzeichnung als künstlicher Farbstoff, wenn es dem Fischfutter zugefügt wurde. Die Europäische Union hat für gehandelten Fisch Grenzenbereiche für Canthaxanthin festgesetzt.

Eurofins bietet eine Anzahl von analytischen Methoden zur Bestimmung von Carotinoiden und ihren Estern in relevanten Matrizen an. Die Eurofins Laboratorien arbeiten mit den Hauptproduzenten des Astaxanthins und des Fischfutters zusammen und bieten Hilfe zur Optimierung der Produktion an. Durch das höchst akkurate Testverfahren zur Untersuchung der Endprodukte kann dieser teure Rohstoff effizienter eingesetzt werden.

Kontakt: pha@eurofins.dk

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