EU Höchstmengen für Fusarientoxine ab 1.Juli 2006


Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 21 - Juli 2006

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Mykotoxine sind regelmäßig in Ernteprodukten wie Cerealien, ölhaltigem Samen und Früchten als biogene Kontaminanten vorhanden und häufi g Ursache von Vergiftungen bei Mensch und Tier. Von Fusarien werden verschiedene, meist hochgiftige Mykotoxine, mit sehr unterschiedlichen chemischen Strukturen gebildet. Im Nahrungs- und Futtermittelbereich erlangen die Trichothecene, Fumonisine und Zearalenon die größte Bedeutung. Sie sind weitgehend hitzestabil und werden daher bei der Nahrungs- und Futtermittelverarbeitung in der Regel nicht zerstört.

Innerhalb der EU gilt ab Juli 2006 die Änderungsverordnung (EG) 856/2005 in Bezug auf Fusarientoxine. Die dort angegebenen Grenzwerte für Deoxynivalenol und Zearalenon liegen deutlich über den bislang geltenden nationalen Höchstmengen.

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