Nachweis von GVO-Kontaminationen in Gemüse
Von Andreas Pardigol, Eurofins Scientific Analytics, Frankreich
Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 25 - November 2007
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Neue Varietäten genetisch veränderter Gemüsesorten wachsen auf den Feldern und werden im Handel und auf Märkten angeboten. Um sie identifizieren zu können, müssen neue Analysemethoden entwickelt werden.
Neben Feldfrüchten, wie Canola-Raps, Mais, Soja und Reis, befinden sich gegenwärtig in vielen Ländern zahlreiche gentechnisch veränderte Pflanzenarten Im Genehmigungs- bzw. Zulassungsverfahren. Einige Spezies sind in verschiedenen Regionen der Welt für unterschiedliche Zwecke bereits zugelassen. Zu den agrarwirtschaftlich genutzten transgenen Pflanzen zählen Zuckerrübe, Papaya, Chicorée, Melone, Speisekürbis, Baumwolle, Sonnenblume, Linse, Tomate, Luzerne, Kartoffel und Weizen.
Eurofins hat vor kurzem einen Test zu Nachweis und Identifizierung gentechnisch veränderter Luzerne auf den Markt gebracht. Er komplettiert ein neuartiges Test-Portfolio zum Nachwels transgener DNA-Sequenzen In gentechnisch verändertem Gemüse und Getreide. Für jede Pflanzenart wurde - in Übereinstimmung mit den Sequenzinformationen öffentlich zugänglicher Datenbanken* - eine Abfolge von Tests zum Screening auf Zielsequenzen festgelegt.
Diese neuen Analyse-Servicepakete beinhalten:
- Basis-Screening: Anhand von ein bis drei Zielsequenzen wird auf das Transgen in der Probe getestet.
- Erweitertes Screening zur Bestätigung eines positiven Testergebnisses: In vielen Fällen ermöglicht dieses Screening, abzuleiten, welche transgene Pflanze in der Probe vorhanden sein könnte. Dadurch wird die Entscheidung ermöglicht, ob bei weiteren Analysen auf eine einzige oder mehrere transgene Kulturpflanzen getestet werden soll,
- Ereignisspezifische Tests zur eindeutigen GVO-ldentlfizierung. Für viele Spezies (Tomate, Speisekürbis, etc.) ist die Quantifizierung der entsprechenden Zielsequenzen möglich.
*) Eine Liste der Getreide- und Gemüsesorten, für die der Test validiert ist, schicken wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.
Kontakt: AndreasParidigol@eurofins.com
