Di-isobutylphthalate (DiBP) in Lebensmitteln gefunden


Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 26 -März 2008

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Weichmacher sind in den letzten Jahren immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Insbesondere die so genannten Phthalate sind in vielen Anwendungen in Industrie, Haushaltswaren und Spielwaren bis hin zu Verpackungen für Lebensmittel eingesetzt worden. Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass mehrere dieser Substanzen den Nachwuchs im Mutterleib schädigen und hormonelle Wirkungen haben.

Eine dieser Verbindungen, Di-isobu-tylphthalat (DiBP), wurde Ende vergangenen Jahres in Lebensmitteln, die in Papier und Pappe verpackt wurden, in Konzentrationen bis zu 0,5 mg/kg nachgewiesen. Insbesondere fettige und körnige Lebensmittel wie Mehl oder Reis waren betroffen. Das Deutsche BfR hat in Anlehnung an die Risikoabschätzung von Di-n-butylphthalat einen Grenzwert von 1 mg/kg für den Übergang von DiBP auf Lebensmittel bzw. 0,5 mg/kg für Babynahrung festsetzt.

Kontakt: AndreasGrabitz@eurofins.de

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