Neue Entwicklungen in der Ballaststoff-Analyse
Von Kommer Brunt, Eurofins Food, Niederlande
Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 30 - Juli 2009
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Ballaststoffe machen einen wichtigen Bestandteil der menschlichen Nahrung aus. In der westlichen Welt liegt die tägliche Einnahme von Ballaststoffen weit unter der empfohlenen Tagesmenge (ca. 35 g). Die verschiedenen Kategorien von Ballaststoffen haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf Diabetes, den Blut-Cholesterin-Spiegel sowie die Kontrolle des Körpergewichts (Fettleibigkeit) und senken darüber hinaus das Risiko von Herzkrankheiten.
Unterteilung der Ballaststoff-Komponenten in unterschiedliche Gruppen
Eurofins hat fünf unterschiedliche Pakete für die Bestimmung des Ballaststoffgehaltes von halbfertigen und fertigen Nahrungsmitteln und Getränken entwickelt.
Mit Hilfe dieser fünf Analyse-Pakete kann Eurofins zwischen den verschiedenen Ballaststoff-Gruppen unterscheiden: zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoff-Gruppen sowie zwischen hoch- und niedermolekularen Ballaststoffen. Darüber hinaus ist es möglich, nur die niedermolekularen Ballaststoffe zu analysieren (Präbiotika), sowie einzelne Ballaststoffgruppen detailliert zu bestimmen.
Heutzutage werden Nahrungsmittel häufig mit unterschiedlichen ballaststoffhaltigen Zusätzen angereichert. Diese reichen von klassischen natürlichen Ballaststoffen mit einem hohen Molekulargewicht (z.B. auf Getreide basierte ß-Glucane, Obst-basierte Pektine, resistente Stärken) bis hin zu niedermolekularen Ballaststoffen wie Inuline, FOS, GOS, Polydextrosen und resistente Maltodextrine. Eurofins berät seine Kunden gerne, welche Ballaststoff-Tests für die korrekte Bestimmung des Ballaststoffgehaltes durchgeführt werden sollten.
Kontakt: K.Brunt@eurofins.nl
