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Analyse von Schwermetallen in Lebens- und Futtermitteln in extrem niedrigen Konzentrationen

Von Anders Svaneborg, Eurofins Umwelt, Dänemark
Eurofins Food Testing Newsletter November

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Vorstellung der HR-ICP-MS

 

Arsen und die Schwermetalle Cadmium, Blei und Quecksilber haben eine hohe Toxizität gemeinsam und sind, hauptsächlich bedingt durch verschiedene industrielle Prozesse, in unserer Umwelt allgegenwärtig. In die Nahrungskette gelangen sie sowohl durch die Aufnahme aus Wasser und Boden von Pflanzen und Tieren als auch durch kontaminierte mineralische Rohstoffe. Erhöhte Bleikonzentrationen können zu Schäden im Nervensystem von Kleinkindern führen. Auch Quecksilber ist in seiner organischen Form extrem nervenschädigend, während das anorganische Arsen zu Haut-, Lungenund Harnwegskrebs führen kann. Cadmium ist in erster Linie nierenschädigend und kann zur Demineralisierung der Knochen führen. Mit Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 hat die EU-Kommission Höchstgrenzen für Blei, Cadmium und Quecksilber für verschiedene Lebensmittel wie Fleisch, Meereserzeugnisse, Getreide, Gemüse, Obst und Obsterzeugnisse sowie für Öle, Milch und Babynahrung festgelegt. Die Höchstgrenzen für Futtermittel und Futtermittelzutaten sind in der Richtlinie 2002/32/EG gelistet. Derzeit wird die weitere Reduzierung der Höchstgrenzen von Cadmium in verschiedenen Lebensmitteln auf EU-Ebene diskutiert.

Eine kürzlich entwickelte Technik, die hochauflösende Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (engl.: High Resolution Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry; HR-ICP-MS), ermöglicht die Analyse dieser Schwermetalle in Lebensmitteln mit hoher Genauigkeit auch in sehr niedrigen Konzentrationen. Um diese sehr sensitive Technik erfolgreich anwenden zu können, ist eine Optimierung jedes einzelnen Prozessschrittes von der Probenahme bis zur Ergebnisauswertung erforderlich. Sie erfordert außerdem hochmoderne, sterile Räumlichkeiten, hochqualifiziertes Personal und langjährige Erfahrung in der Spurenanalytik von Metallen in extrem niedrigen Konzentrationen. Eurofins Dänemark hat diese Technik für eine große Anzahl von Matrizes, wie Fisch, Krustentiere, Wein und alkoholische Getränke, erfolgreich implementiert. Generell ist die Methode für alle Lebensund Futtermittel, einschließlich Getreide, Fleisch, Fisch, pflanzliche Öle, Milchprodukte, Gemüse und Softdrinks validiert. Die Probenvorbereitung wird gemäß der Europäischen Norm EN13804 und EN 13805 durchgeführt.

Eurofins führt die Analytik von Schwermetallen und Elementen in verschiedenen Laboratorien weltweit durch. Die beschriebene Technik ergänzt das bisherige Portfolio.

Weitere Informationen und Unterstützung zu dem Thema erhalten Sie durch Ihren persönlichen Eurofins Kundenbetreuer oder unter

service@eurofins.de

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