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Prüfung von Kosmetika

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Wir prüfen die Sicherheit von kosmetischen Produkten unter Ausschluss von Tierversuchen

Seit dem 11. März 2013 dürfen an Tieren getestete Kosmetika und deren Inhaltsstoffe nicht mehr in die EU eingeführt und verkauft werden. Entsprechende Tierversuche zur kosmetikrechtlichen Absicherung sind in der EU bereits seit 2004 verboten. Allerdings müssen alle Inhaltsstoffe auch weiterhin nach chemikalienrechtlichen Vorgaben abgesichert werden. Die Identifizierung von gefährlichen Inhaltsstoffen ist allein aus Verbraucherschutzgründen obligatorisch. Mittels toxikologischer Tests wird dabei das Gesundheitsrisiko der Inhaltsstoffe für den Verbraucher analysiert.

Eurofins Munich ist ein führendes Auftragsforschungsinstitut im Bereich von Sicherheitstests für Kosmetika unter Ausschluss von Tierversuchen. Dabei haben wir uns der Einhaltung des sogenannten 3R-Konzepts nach W.M.S. Russel und R.L. Burch verpflichtet. Dieses 3R-Konzept wurde schon im Jahre 1959 vorgestellt. Es beinhaltet einen vollständigen Verzicht auf die Nutzung von Tieren in der Forschung (Replacement) oder – falls dieses nicht möglich ist – eine Reduktion der Anzahl der verwendeten Tiere (Reduction) und die Verringerung der Belastung bzw. des Leids, dem die Tiere letztendlich ausgesetzt sind (Refinement). Die Anwendung dieses 3R-Konzepts durch die Förderung der Entwicklung sowie durch die Validierung von Ersatzmethoden für die Bewertung von Chemikalien und Kosmetika ist eines unserer Anliegen.

Eurofins Munich ist außerdem Mitglied der EU-NETVAL, einem Netzwerk an Laboratorien für die Validierung von Alternativmethoden zum Tierversuch (European Union Network of Laboratories for the Validation of Alternative Methods). Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Zuverlässigkeit und Relevanz solcher Alternativmethoden zu bewerten, die das Potenzial haben, den Tierversuch zu ersetzen, zu reduzieren oder zu verfeinern.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit Hautmodellen und unserer EU-NETVAL-Mitgliedschaft wurde Eurofins Munich erst kürzlich für eine Ringstudie zur Bewertung eines neuen in vitro Tools zur Bestimmung der Kontaktsensibilisierung auswählt.

 

Unser Angebot

Wir bieten unseren Kunden ein umfangreiches Dienstleistungsportfolio für die Durchführung von Studien zur Sicherheitsbestimmung der Inhaltsstoffe von Kosmetika:

  • Sensibilisierung durch Hautkontakt
  • Zytotoxizität einschließlich Phototoxizität
  • Irritation / Korrosion
    • Hautirritation / Hautkorrosion (OECD 431, OECD 439)
    • Augenirritation / Augenkorrosion (OECD 492, OECD 437) 
  • Genetische Toxizität
    (auch als photogenetische Tests verfügar)
    • Ames-Test (OECD 471)
    • Maus-Lymphom-Test (OECD 476)
    • HPRT-Test (OECD 476)
    • Mikrokerntest (OECD 487)
    • Chromosomenaberrationstest (OECD 473)
  • Endokrin aktive Substanzen
    • Steroidogenesis-Test (OECD 456)
    • Androgen-Rezeptor-Bindungsassay (OPPTS 890,1150)
    • Estrogen-Rezeptor-Bindungsassay (OPPTS 1250)
    • Aromatase-Assay (OPPTS 890,1200)
    • Östrogen-Rezeptor-Bindungsassay (OPPTS 890,1300)
  • Reproduktionstoxizität
    • Embryonaler Stammzelltest
  • Karzinogenität
    • Zelltransformationstests (Bhas42)
    • Syrian Ham­ster Embryo (SHE)

 

Neben diesen Standardstudien bieten wir unseren Kunden individuelle Studien und Beratungsdienstleistungen nach Kundenvorgaben an. Diese kundenspezifische Studiendesigns dienen dazu, spezifische Sicherheitsrisiken zu adressieren.

Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie uns.