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Nachweis von Weichtier-Allergenen in Lebensmitteln

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Weichtiere (Mollusken), zu denen u.a. Muscheln, Schnecken und Tintenfische gehören, zählen zusammen mit Fischen und Krebstieren zu aquatischen Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Neben ihren vielfachen positiven Eigenschaften weisen sie auch ein hohes allergenes Potential auf.

Lebensmittelallergien gegen Weichtiere treten in Deutschland selten auf. Da Weichtiere jedoch oft als Zutat z.B. in Suppen, Saucen oder auch Surimi verarbeitet werden, nimmt die Gefahr einer allergischen Reaktion bei betroffenen Verbrauchern immer weiter zu.

Das Hauptallergen der meisten Weichtiere ist das Muskelprotein Tropomyosin. Dieses Allergen ist u.a. auch in Krebstieren, Staubmilben und Insekten zu finden. Kreuzallergien gegenüber Weichtieren und Krebstieren kommen deswegen häufig vor.

Bei einer allergischen Reaktion können Symptome wie z.B. Hautrötung, Juckreiz, Atemnot und im Extremfall auch ein lebensbedrohlicher, anaphylaktischer Schock auftreten. Aus diesem Grund müssen Weichtiere unabhängig von ihrem Anteil im Erzeugnis im Zutatenverzeichnis aufgeführt werden (Richtlinie 2006/142/EG - LMIV - vom 22.12.2006).

Das Eurofins-Kompetenzzentrum für Allergen-Analytik bietet den qualitativen und quantitativen Nachweis von Weichtieren mit akkreditierten Methoden (ELISA, PCR) an.

Weitere Informationen zum Nachweis von Allergenen finden Sie auf unserer Seite Allergene in Lebensmitteln.

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