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Analyse auf Glyphosat

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Glyphosat - das ist der Wirkstoff, der 1974 mit durchschlagendem Erfolg von der Firma Monsanto in den Pflanzenschutzmittelmarkt eingeführt wurde. Es handelt sich um das derzeit meist benutzte Breitbandherbizid weltweit.

Gentechnisch veränderte Pflanzen, die tolerant gegenüber Glyphosat (Handelsname RoundupTM) sind, werden weltweit in großem Maßstab angebaut. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Anwendung zur Beschleunigung des Reifungsprozesses bei Getreide.

Der Wirkstoff Glyphosat und dessen Abbauprodukt können auch nach längerer Zeit in Lebensmitteln und in verarbeiteten Endprodukten z.B. in Backwaren nachgewiesen werden. Studien belegen Rückstände im menschlichen Urin, Muttermilch sowie in Gewässern und Bodenproben. Im März 2015 publizierte die "International Agency for Reasearch on Cancer" (IARC) der WHO einen Bericht, der einen Zusammenhang von Glyphosat mit gewissen Krebsarten herstellt (s. IARC Monographs Volume 112). Weiterhin gibt es fachlich fundierte Hinweise auf reproduktionstoxische, fruchtschädigende sowie eine neurotoxische Wirkung von Glyphosat.

Die Eurofins Laboratorien optimierten im Jahr 2011 die bestehende Methode zur Analyse von Glyphosat, seinem Abbauprodukt AMPA sowie dem analogen Herbizid Glufosinat in Lebensmitteln und Umweltproben. Diese Analyse ermöglicht einen Nachweis im Spurenbereich mit einer Bestimmungsgrenze von jeweils 0.01 mg/kg. Somit kann in Eurofins Laboratorien auch in Bioprodukten sicher auf die Anwendung oder den Eintrag von Glyphosat untersucht werden.

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