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Analyse von Perfluorierten Tensiden (PFT)

Perfluorierte Tenside (PFT) auch bekannt als PFC (Perfluorierte Chemikalien oder Perfluorinated Compounds) sind oberflächenaktive organische Substanzen. Sie werden ausschließlich technisch hergestellt. Derzeit gibt es etwa 850 synthetische PFC-Verbindungen. Die wichtigsten Stoffgruppen sind die perfluorierten Alkylsulfonate mit der Leitsubstanz Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und die perfluorierten Carbonsäuren mit der Leitsubstanz Perfluoroktansäure (PFOA). Weiterhin sind die perfluorierten Telomeralkohole (FTOH) von Interesse.

PFC werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften in einer Vielzahl von Produkten verwendet, wie z.B. in Textilien, Teppichen, Kosmetika, Papier, Verpackungen sowie allgemein in der chemischen Synthese, der Metallierung und der Foto- und Halbleiterindustrie.

Perfluorierte Verbindungen besitzen eine sehr hohe thermische und chemische Stabilität sowie schmutz-, fett- und wasserabweisende Eigenschaften. Sie sind biologisch nahezu nicht abbaubar und reichern sich in der Umwelt und in der Nahrungskette an.

PFOS wird von der EU als PBT-Stoff (persistent, bioakkumulativ, toxisch) bewertet. Das Inverkehrbringen und die Verwendung ist seit dem 27. Juni 2008 von der Europäischen Kommission verboten. Im Mai 2009 wurde PFOS in die Stockholmer-POP-Konvention (Persistent Organic Pollutants) aufgenommen. Die amerikanische Umweltbehörde stuft sowohl PFOS als auch PFOA als kanzerogen ein.

Am 17. März 2010 hat die Kommission eine Empfehlung (2010/161/EU) ausgesprochen, dass die Mitgliedstaaten innerhalb der nächsten 2 Jahre Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs auf perfluorierte Alkylsubstanzen, zur Beurteilung der Exposition des Menschen, untersuchen sollen.

 

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zur Analyse von Perfluorierten Tensiden (PFT/PFC)
Dr. Dieter Stegemann

Eurofins | GfA Lab Service
Tel.: +49 (0) 40 492 94-5054
Fax: +49 (0) 40 492 94-5059
DieterStegemann@eurofins.de

 


Unser Angebot für die Analyse von Perfluorierten Tensiden (PFT/PFC)
  • C4 bis C14 perfluorierte Carbonsäuren
  • C4 bis C10 perfluorierte Alkylsulfonate
  • Perfluoroktansulfonamid (PFOSA)
  • N-ethylperfluoroctylsulfonamidethanol (NEtFOSE)
  • MeFOSE, EtFOSE, MeFOSA, EtFOSA
  • Fluortelomeralkohol
  • weitere ausgewählte teilfluorierte Verbindungen

Haben Sie eine andere Fragestellung zur Analyse von Perfluorierten Tensiden (PFT/PFC)? Sprechen Sie uns bitte an.

 


 

Analysierbare Produkte
Lebensmittel
NON-Food
  • Futtermittel
  • Pflanzen, Biota (z.B. Fisch)
  • Humanproben
  • Schlamm, Klärschlamm
  • Boden, Sediment
  • Wasser, Abwasser
  • Emissionsproben
  • Bedarfsgegenstände

... und viele andere - sprechen Sie uns an!

 


 

Veröffentlichungen und Mitteilungen zur Analyse von Perfluorierten Tensiden (PFT/PFC)
Eurofins Food Testing Newsletter
Frank Neugebauer, Kompetenz-Zenter für Dioxine & persistente organische Schadstoffe, Eurofins GfA GmbH, Deutschland (2010): Kompetentes Monitoring persistenter Chemikalien.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 34 - November 2010)
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Michaela Lichte (2010): Überwachung von perfluorierten Alkylsubstanzen in Lebensmitteln.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 33 - Juli 2010)
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Eurofins Web News
Perfluorierte Tenside (März/2007).
Aktualisierung durch: GAKR
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 30. Juli 2014