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Untersuchung von Halal-Lebensmitteln

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"Halal" ist ein arabisches Wort und kann mit "erlaubt" und "zulässig" übersetzt werden. Es bezeichnet alle Dinge und Taten, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind. Das Gegenteil ist haram und heißt "verboten". Zwischen halal und haram gibt es eine Grauzone, die makruh genannt wird. Makruh (verpönt/unerwünscht) bezeichnet alle Dinge, die nicht ausdrücklich verboten sind, jedoch in Richtung haram tendieren. Auch diese Grauzone gilt es für Muslime vorsichtshalber zu meiden.

Grundsätzlich gilt, dass alle Lebensmittel erlaubt sind, mit Ausnahme solcher, die ausdrücklich bzw. eindeutig verboten wurden. Einem Moslem ist das Essen von Schweinefleisch und dessen Nebenprodukten, der Genuss von berauschenden Getränken (Alkohol) und von Blut verboten.

Der Begriff "halal" wird inzwischen auch handelsrechtlich im "Codex Alimentarius" definiert. Der Codex Alimentarius ist eine Sammlung von Normen für die Lebensmittelsicherheit und -produktqualität, die von der Food and Agriculture Organisation (FAO) und der World Health Organisation (WHO) der UN herausgegeben wird.

Eurofins unterstützt Hersteller von Halal-Produkten bei der Qualitätssicherung z. B. durch den Nachweis von Schweine-DNA in unterschiedlichen Probenmaterialien. Sensitive Analysen mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) helfen sicherzustellen, dass die Reinigungsprozesse und -pläne ausreichend sind und Kreuzkontaminationen zuverlässig vermieden werden. Auch Fischprodukte können mittels DNA-Sequenzierung auf verschiedene Fischarten untersucht werden, um nach dem Islam verbotene Fische auszuschließen.

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