organozinn

Analyse von zinnorganischen Verbindungen

Zinnorganische Verbindungen (auch bekannt als Organozinnverbindungen, TBT oder Schiffsantifouling) sind eine Stoffgruppe, die zu den Industriechemikalien gezählt wird und im großtechnischen Maßstab hergestellt wurde. TBT besitzt eine sehr hohe Toxizität für aquatische Organismen. Es ist genotoxisch und zeigt zudem endokrine Wirkungen. Zinnorganische Verbindungen haben eine starke Tendenz zur Adsorption an Feststoffen und werden in der Natur zum Teil nur schwer abgebaut. Dies führt unter anderem zur Anreicherung in Sedimenten und Klärschlämmen, so dass auch zurückliegende Emissionen zu lang andauernden Belastungen der aquatischen Systeme führen können. Seit Januar 2003 ist die Verwendung von TBT-haltigen Schiffsanstrichen in der EU vollständig verboten. TBT ist in der EU-Wasserrahmen-Richtlinie als prioritär gefährlicher Stoff eingestuft.
Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zur Analyse von zinnorganischen Verbindungen

Dr. Dieter Stegemann

Eurofins | GfA Lab Service
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DieterStegemann@eurofins.de

 


Unser Angebot für die Analyse von zinnorganischen Verbindungen
  • Monobutylzinn (MBT)
  • Dibutylzinn (DBT)
  • Tributylzinn (TBT)
  • Tetrabutylzinn (TTBT)
  • Triphenylzinn (TPhT)
  • Tricyclohexylzinn (TCHT)
  • Monooctylzinn (MOT)
  • Dioctylzinn (DOT)
Haben Sie eine andere Fragestellung zur Analyse von zinnorganischen Verbindungen? Sprechen Sie uns bitte an.

 


 

Analysierbare Produkte
Lebensmittel
  • Milch und Milchprodukte
NON-Food
  • Schlamm, Klärschlamm
  • Boden, Sedimente, Asche, Schlacke
  • Wasser, Abwasser
  • Pflanzen, Biota (z.B. Muscheln, Fische)
  • Bedarfsgegenstände, Elektrogeräte (RoHS)
  • Humanproben
  • Luft, Abgas, Stäube, Filterstäube
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Veröffentlichungen und Mitteilungen zur Analyse von zinnorganischen Verbindungen
Eurofins Food Testing Newsletter
Frank Neugebauer, Kompetenz-Zenter für Dioxine & persistente organische Schadstoffe, Eurofins GfA GmbH, Deutschland (2010): Kompetentes Monitoring persistenter Chemikalien.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 34 - November 2010)
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Jochen Riehle, Eurofins Dr. Specht Laboratorien, Deutschland (2008): Neue Regelung für Höchstgehalte an Pestizidrückständen (RHG) in der EU.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 27 - Juli 2008)
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Aktualisierung durch: GAKR
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 30. Juli 2014