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Boden

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Die Untersuchung des Bodens erfolgt in erster Linie im Rahmen von Altlastenerkundungen, -bewertungen und -sanierungen auf Basis des Bundesbodenschutzgesetzes (BBodSchG bzw. BBodSchV). Sobald Bodenaushub zur Verwertung bzw. Entsorgung anfällt, wird dieser in der Regel entsprechend den LAGA-Richtlinien bewertet.

Die europäische IED-Richtlinie (Industrieemissionsrichtlinie) verpflichtet Anlagenbetreiber, die Anlage in den Ausgangszustand zurückzuführen bzw. einen so genannten Ausgangszustandsbericht (AZB) anzufertigen. Dieser muss angeben, in welchem Zustand Boden und Grundwasser zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage sind oder waren.

Die Palette der untersuchten Substanzen reicht von chemisch/physikalischen Kenngrößen über die Elementbestimmungen bis zu komplexen organischen Verbindungen wie Pestiziden (PSM, PBSM, Pflanzenschutzmittel), sprengstofftypischen Parametern (STP) oder NSO-Heterozyklen.

Selbstverständlich ist Eurofins Umwelt in der Lage, die Messdaten in Formaten bereitszustellen, die den Anforderungen geologischer Datenmanagementsystemen wie z.B. EQuIS® entsprechen.

Analyse der Bodenbeschaffenheit:

  • Boden-pH
  • Leitfähigkeit, Salzgehalt
  • Humusgehalt
  • Rohdichte
  • Karbonatgehalt (bei Mineralböden betrifft das im Wesentlichen den Gehalt an Calcium- und Calcium-Magnesiumcarbonaten)
  • Pufferbereich
  • Ionen-Austauschverhalten
  • Körnung (Sieblinie)
  • Haupt- und Mikronährstoffe
  • Bestimmung der Beton- und Stahlaggressivität nach DIN 4030 bzw. DIN 50929

Analyse von Schadstoffen im Boden

  • Analytik nach Bundesbodenschutzverordnung (BBodschV)
  • Analytik nach Klärschlamm-, Düngemittel- und Bioabfallverordnung (AbfklärV, DüMV und BioAbfV)
  • Deklarationsanalytik nach den Regeln für die stoffliche Verwertung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)
  • Analytik nach DIN 19731
  • Dioxine und Furane sowie weitere Spezialanalytik