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Flammschutzmittel

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Eurofins Umwelt bietet Ihnen routinemäßig akkreditierte Verfahren an, wenn es darum geht, Umweltproben und technische Produkte chemisch und toxikologisch zu beurteilen. Flammschutzmittel (FSM) sollen die Entzündbarkeit von Materialien herabsetzen, die Flammbildung verhindern und einen Brand verzögern. Es gibt hierbei zwei Arten von Flammschutzmitteln: die reaktiven und die additiven FSM. Ihre Wirkungsweise beruht auf physikalischen und/oder chemischen Mechanismen.

Die bekanntesten Vertreter der bromierten FSM sind Tetrabrombisphenol A (TBBPA), die polybromierten Diphenylether (PBDE), Hexabromcyclododekan (HBCD) sowie die polybromierten Biphenyle (PBB). Bromierte FSM wirken als Radikalfänger, das heißt die bei der Verbrennung entstehenden brennbaren Gase werden durch Halogen-Radikale in ihrer Reaktion mit Luftsauerstoff gehemmt.

Haupteinsatzgebiet der bromierten FSM sind Kunststoffe und Harze, wie sie zum Beispiel in Computern, Haushaltsgeräten Dämmmaterialien sowie einer Vielzahl weiterer Produkte Anwendung finden. Eine Reihe von FSM gelten als persistent und bioakkumulativ, d.h. aufgrund ihrer guten Fettlöslichkeit kommt es zu einer Anreicherung in der Nahrungskette. Insbesondere die niedrig bromierten FSM konnten in Muttermilch nachgewiesen werden. Einige FSM dürfen daher nicht mehr eingesetzt werden - die Verwendung anderer FSM wird zum Teil kontrovers diskutiert.

Eurofins Umwelt untersucht die Matrizes

  • Schlamm, Klärschlamm
  • Boden, Sediment, Asche, Schlacke
  • Wasser, Abwasser
  • Pflanzen, Biota z.B. Fisch
  • Bedarfsgegenstände, Elektrogeräte
    (RoHS)
  • Humanproben
  • Luft, Abgas, Stäube, Filterstäube
  • Lebensmittel z. B. Milch

auf folgende Parameter

  • Tetrabrombisphenol A (TBBP A)
  • Polybromierte Diphenylether (PBDE)
  • Hexabromcyclododekan (HBCD)
  • Polybromierte Biphenylether (PBB)
  • weitere Parameter auf Anfrage

Flyer: Nachweis von bromierten Flammschutzmitteln

Foto:istockphoto.com;skodonnell