Sielhautuntersuchungen
In Kanalisationssystemen entsteht nach einiger Zeit an der Innenseite eine so genannte Sielhaut. Das ist ein Biofilm bzw. Schlamm, der sich aus organischen (z. B. Pilze, Kleinlebewesen und Bakterien) und anorganischen Bestandteilen (z. B. Schwermetalle) zusammensetzt. Je näher die Einleitungsstelle ist, desto höher ist die Schadstoffkonzentration in der Sielhaut. Auf diese Weise lassen sich mögliche Schadstoffverursacher identifizieren. In der öffentlichen Kanalisation sollten regelmäßige Sielhautuntersuchungen erfolgen, um vorbeugend bereits Veränderungen erkennen zu können.
