Fachgebiete >> Umweltanalytik für die Landwirtschaft >> Pflanzenkohle als Bodenverbesserungsmittel

Pflanzenkohle als Bodenverbesserer

Sidebar Image

Pflanzenkohle als Bodenverbesserungsmittel gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als erstes Land in Europa hat nun die Schweiz entschieden, dass Pflanzenkohle als Bodenverbesserungsmittel nach der Düngerkategorie Art. 5 DüV landwirtschaftlich eingesetzt werden darf. Damit lässt die Schweiz Pflanzenkohle offiziell und namentlich für den landwirtschaftlichen Einsatz zu und fordert entsprechende spezifische Qualitätskriterien ein.

Grundlage der Zulassung ist das EBC-Zertifikat, das die nachhaltige Herstellung, die Qualität der Pflanzenkohle und die anzuwendenden Analysemethoden regelt.

Es wird zwischen Pflanzenkohle und Biokohle unterschieden. Mit Pflanzenkohle ist die Kohle gemeint, die landwirtschaftlich verwertet werden soll. Unter Biokohle wird die Kohle verstanden, die thermisch verwertet werden soll im Sinne des Ersatzes von fossilen Brennstoffen zur Senkung der CO2-Abgaben im Sinne der DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle).  

Pflanzenkohle kann in der Landwirtschaft neben dem Einsatz als Bodenverbesserer, als Kompostierzusatz, als Trägerstoff für Düngemittel, als Stalleinstreu, als Silierhilfsstoff, als Futtermittel sowie für die Güllebehandlung aber auch zu medizinischen Zwecken verwendet werden.

Detaillierte Informationen auch zu den Untersuchungsparametern finden Sie bei unseren Analysepaketen.

Foto:©Andreas Thomsen