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Dioxine, PCB und POPs

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Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/PCDF) - kurz "Dioxine" - repräsentieren eine Substanzgruppe von insgesamt 210 Einzelverbindungen, die als unerwünschte Nebenprodukte bei thermischen und chemischen Prozessen gebildet werden können. 17 ausgewählte Kongenere davon erweisen sich als besonders toxisch, persistent und bioakkumulierbar und stehen daher national und international unter besonderer regulativer Beobachtung. Durch zahlreiche Kontaminationsfälle - insbesondere im Bereich Lebens- und Futtermittel - gelangten Dioxine weltweit in das öffentliche Bewusstsein.

Polychlorierte Biphenyle (PCB) mit 209 möglichen Einzelkomponenten gelangten über ihren Einsatz als technische Mischungen zum Beispiel in Transformatoren, Baumaterialien, Weichmachern, Beschichtungen und Farbstoffen in die Umwelt und die Nahrungskette. Zwölf ausgewählte PCB zeigen dabei dioxin-ähnliche toxikologische Eigenschaften und werden als so genannte "dioxin-ähnliche PCB" vergleichbar strikt wie die Dioxine reguliert.

Dioxine und PCB (vor allem dioxinähnliche PCB) sind also bereits in extremen Spurenkonzentrationen von Relevanz. Entsprechend niedrige Grenz- und Beurteilungswerte tragen dem Rechnung und erfordern daher einen sicheren analytischen Nachweis auf niedrigstem Konzentrationsniveau. ÖKOMETRIC liefert diese verlässlichen Analysen seit über 20 Jahren und hält die national und international geforderten Methoden vor (DIN, EN, EPA, JIS).

Als persistente organische Schadstoffe (POPs) werden organische Verbindungen bezeichnet, deren physikalisch-chemische und toxikologische Eigenschaften sie als "schädliche" und langlebige Chemikalien ausweisen. Sie können sich daher in Menschen, Tieren und Pflanzen anreichern sowie ein Potenzial zum weiträumigen Transport aufweisen. POPs stellen aufgrund ihrer Eigenschaften ein globales Problem dar und wurden folglich auf internationaler Ebene reguliert (CLRTAP; Stockholm-Konvention). Die Stockholm-Konvention zu POPs trat 2004 in Kraft. Sie umfasst sowohl Produktion, Verwendung als auch Freisetzung folgender Verbindungen:

Aldrin, Chlordan, Chlordecon, Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT), Dieldrin, Endrin, Heptachlor, Hexabrombiphenyl, Hexabromocyclododecan, Hexabromdiphenylether und Heptabromodiphenylether, Hexachlorbenzol (HCB), Alpha-Hexachlorcyclohexan, Beta-Hexachlorcyclohexan, Lindan, Mirex, Perfluoroctansulfonsäure, ihre Salze und Perfluoroctylsulfonylfluorid, polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD), polychlorierte Dibenzofurane (PCDF), polychlorierte Biphenyle (PCB), technisches Endosulfan und verwandte Isomere, Tetrabromodiphenylether und Pentabromdiphenylether sowie Toxaphen.

Weitere Verbindungen stehen in der Diskussion: kurzkettige Chlorparaffine (SCCP), Endosulfan. Ökometric beschäftigt sich seit Firmengründung mit persistenten organischen Umweltschadstoffen (POPs) und kann daher umfangreiche Analysen- und Beratungsleistung zu POPs anbieten.

Foto:©www.istock.com:DigitalZombie