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polyfluorierte Tenside, PFT-, PFC-Analytik, PFOA, PFOS, AOF

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Eurofins Umwelt führt seit langem routinemäßig Analysen auf eine Vielzahl von PFT-Verbindungen in verschiedenen Matrizes zuverlässig und schnell durch.

Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften werden PFT in einer Vielzahl von Produkten verwendet, wie z. B. in Textilien, Teppichen, Kosmetika, Papier, Verpackungen sowie allgemein in der chemischen Synthese, der Metallierung und der Foto- und Halbleiterindustrie.

Die Europäische Kommission verbietet das Inverkehrbringen und die Verwendung von PFOS (Perfluoroktansulfonsäure) mit Stichtag 27. Juni 2008 in der Richtlinie 2006/122/EG. Darüber hinaus wird erwogen, PFOS aufgrund ihrer weiträumigen Verbreitung in die Stockholmer-POP-Konvention (Persistent Organic Pollutants) aufzunehmen.

Parameter

  • C4 bis C14 perfluorierte Carbonsäuren
  • C4 bis C10 perfluorierte Alkylsulfonate
  • Perfluoroktansulfonamid (PFOSA) 

Adsorbierbares organisch gebundenes Fluor (AOF)

Als wichtige Ergänzung zur etablierten PFC-Analytik ermitteln wir den Summenparameter AOF. Viele organische Fluorverbindungen können als Einzelstoff nicht mit den Standardmethoden nachgewiesen werden. In diesem Fall ist ein Summenparameter wie der AOF, mit dem organische Fluorverbindungen nahezu vollständig analytisch erfasst werden können, hilfreich. Mit ihm  lassen sich in Wasserproben auch Kontaminationen durch bisher nicht identifizierbare organische Fluorverbindungen oder auch Abbauprodukte (Metaboliten) wie kurzkettige PFC (kk-PFC) und Polyfluoralkyl Phosphates (PAP) nachweisen. Um das ganze Ausmaß einer PFT-Kontamination – vor allem an Belastungsschwerpunkten – festzustellen, ist es wichtig, auch diese Verbindungen aufzudecken.

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