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Achte Verordnung zur Änderung der Abwasserverordnung in Kraft

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Die 8. Änderung der Abwasserverordnung (AbwV) ist am 30. August 2018 in Kraft getreten Sie dient der Umsetzung der Industrieemissions-Richtlinie (2010/75/EU) und der BVT-Schlussfolgerungen („Beste Verfügbare Techniken“) zu den Bereichen 

  • Herstellung von Zellstoff (Anhang 19),
  • Papier und Karton (Anhang 28) und
  • Raffinieren von Mineralöl und Gas (Anhang 45). 

Mit ihr werden die Anforderungen an die Abwasserbehandlung dem europäischen Stand der Technik angepasst. 

Als zusätzliche Parameter wurden DTPA (Diethylentriaminpentaessigsäure) und EDTA (Ethylendiamintetraacetat) sowie das Redoxpotential in die AwV aufgenommen. Analyse- und Messverfahren sind um eine Reihe gleichwertiger Verfahren ergänzt worden. Zukünftig werden regelmäßig bei oben genannten Anlagen die Parameter Gesamt gebundener Stickstoff (TNb), Abfiltrierbare Stoffe, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber und Benzol analysiert. 

Weiterhin ist nun eingeführt:

  • Für direkt einleitende Papierfabriken: Die Überwachungspflicht für die Parameter „Giftigkeit für Wasserlinsen (Gw) und „Legionellen“ in Abwasser
  • Für Altpapierlagerplätze: die wasserundurchlässige Ausführung der Flächen
  • Für Abwasserbehandlungsanlagen: die Vermeidung von Wasser- und Energieverbräuchen 

Die Experten der Eurofins Umwelt verfügen über das notwendige Fachwissen sowie die erforderlichen Zulassungen für die anfallenden Untersuchungen in der Abwasseranalytik. Sprechen Sie uns an.

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