Umwelt >> News >> Dioxine und dioxinähnliche PCB in Umwelt und Nahrungsketten

Dioxine und dioxinähnliche PCB in Umwelt und Nahrungsketten

Sidebar Image

Dioxine und dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (dl-PCB) sind chlorierte aromatische Verbindungen. Die Gruppe der Dioxine besteht aus 75 polychlorierten Dibenzo-para-Dioxinen (PCDD) und 135 polychlorierten Dibenzofuranen (PCDF). Als dioxinähnliche PCB werden 12 der insgesamt 209 möglichen Kongenere bezeichnet, die eine den Dioxinen ähnliche räumliche und elektronische Struktur haben. Dazu gehören die PCB Nr. 77, 81, 105, 114, 118, 123, 126, 156, 157, 167, 169 und 189. Dioxine wurden nie gezielt produziert, sondern gelangten als Verunreinigung bei technischen Prozessen in die Umwelt. Im Gegensatz dazu wurden polychlorierte Biphenyle (PCB) in großen Mengen industriell erzeugt und in verschiedenen Anwendungen und Produkten eingesetzt. Das Herstellen und Inverkehrbringen von PCB ist seit 1989 verboten. Als langlebige Stoffe werden Dioxine und PCB in der Umwelt nur sehr schwer abgebaut und reichern sich in Lebewesen an (Bioakkumulation). Für Menschen und Tiere sind sie sehr giftig.

Tierische Lebensmittel sind überwiegend aufgrund der Belastung der Umwelt – vor allem von Böden und Sedimenten – mit Dioxinen und dl-PCB kontaminiert. Sie kann kurzfristig kaum verringert werden, da die Stoffe persistent sind. Auch in Zukunft muss damit gerechnet werden, dass über die Belastung der Umwelt eine Kontamination von Futter- und Lebensmitteln mit Dioxinen und dl-PCB erfolgen kann.

Das aktualisierte Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes informiert ausführlich über die Zusammenhänge zwischen der Belastung von Umwelt und tierischen Nahrungsmitteln durch Dioxine und dl-PCB – von der Entstehung über den Transfer in die Nahrungsketten bis zu den Wirkungen auf den Menschen.

Bei Fragen zur Analytik von Dioxinen und PCB sind die Experten von Ökometric die richtigen Ansprechpartner. Ökometric ist auf die Ultraspurenanalytik von Dioxinen und Furanen, PCB und verwandten persistenten organischen Umweltschadstoffen (POPs) sowie damit zusammenhängende Forschungs- und Beratungstätigkeiten spezialisiert. 

UBA-Hintergrundpapier: Dioxine und dioxinähnliche PCB in Umwelt und Nahrungsketten