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EU-Kommission verbietet Cybutryn

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Das Umweltbundesamt (UBA) hat den Wirkstoff Cybutryn in deutschen Freizeithäfen in hohen Konzentrationen gemessen und die Giftigkeit für Pflanzen und Kleinstlebewesen nachgewiesen. An jedem zehnten untersuchten Standort wurde die zulässige Höchstkonzentration nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie überschritten. Nach einer Bewertung auf Basis der Biozidverordnung wird das Herbizid nun ab Ende Januar 2017 EU-weit verboten. Restbestände müssen bis zum 31. Januar 2017, zum Beispiel bei Recyclinghöfen, entsorgt werden. Cybutryn kommt unter dem Namen Irgarol® in den Handel, ist ein Antifoulingprodukt und befreit Bootsrümpfe von Algen und Muscheln. Das UBA rät bereits jetzt zum Verzicht auf diese Anstrichmittel.

Unsere Wasseruntersuchungen sorgen nach der Badegewässer-Richtlinie (2006/7/EG) sowohl in öffentlichen Bädern als auch in natürlichen Gewässern für unbeschwerten Badespaß. Kontaktieren Sie unsere bundesweit verteilten Labore.

UBA: Aus für Cybutryn in Bootsanstrichen

Flyer: Wasseruntersuchungen in Schwimmbecken und Badeseen