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Eurofins Institut Jäger mit neuer Bestimmungsmethode für Chrom (VI)

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Die Eurofins Institut Jäger GmbH hat eine neue, äußerst empfindliche ionenchromatographische Methode zur Bestimmung von giftigem Chrom (VI) im Trinkwasser etabliert. Chrom(VI) ist toxisch und wird vom Umweltbundesamt (UBA) als krebserregend und erbgutschädigend eingestuft. Das UBA empfiehlt in seinem Gutachten "Potentielle Schädlichkeit von Chrom im Trinkwasser" eine Chrom(VI)-Konzentration von < 0,3 μg/l. Die Bestimmungsgrenze für Chrom (VI) mit der neuen Eurofins-Methode liegt unter 0,02 μg/l (entspricht 20 ng/l).

Der Chromgehalt in Gewässern ist teilweise natürlich, kann aber auch durch Eintrag von Schadstoffen verursacht werden. Letztere können z. B. durch die industrielle Verwendung von Chrom in der Metallindustrie, bei der Chromgerbung von Leder oder durch unsachgemäße Sanierungen freigesetzt werden. Aber auch die Verwendung von Düngemitteln in der Landwirtschaft ist als Ursache denkbar.

Zurzeit wird auf Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des UBA, der Trinkwasserkommission und der zuständigen Länderbehörden diskutiert, einen Grenzwert für Chrom(VI) einzuführen. Mehr Infos zu Chrom (VI) und zu der neuen Bestimmungsmethode im Trinkwasser geben Ihnen unsere Experten im Eurofins Institut Jäger info.tuebingen@eurofins-umwelt.de