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Geänderte Grundwasserverordnung gültig

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Seit Anfang Mai dieses Jahres ist die erste Änderungsverordnung der Grundwasserverordnung (GrwV) in Kraft. Damit setzt Deutschland die Vorgaben der geänderten EU-Grundwasserrichtlinie in deutsches Recht um. Wesentliche Neuerungen sind:

  • Die Aufnahme von Nitrit und gelöstem ortho-Phosphat in die Liste der Schadstoffe und Indikatoren und die Festlegung von Schwellenwerten für diese Stoffe. Damit einher geht die Anforderung, auf nationaler Ebene einen Schwellenwert für diese Stoffe festzulegen.
  • Die Festlegung hydrogeologischer Hintergrundwerte und ihre Berücksichtigung bei der Festlegung von Schwellenwerten.
  • Erweiterte Anforderungen
    » an den Inhalt der Bewirtschaftungspläne im Zusammenhang mit der Ausweisung des chemischen Zustands von Grundwasserkörpern. Dabei müssen auch qualitative und quantitative Defizite bei der Messung und Erhebung der Gewässerbelastung mit Stoffen und Indikatoren behoben bzw. kompensiert werden.
    » an Grundwasserkörper, die als gefährdet eingestuft worden sind

Mit der Gesetzesänderung lasse sich leichter herausfinden, wo Handlungsbedarf bezüglich der Verhinderung oder der Begrenzung des Eintrags von Schadstoffen in das Grundwasser besteht und wo auf eine Verschlechterung des Grundwasserzustands zu reagieren ist, so die Bundesregierung.

Eurofins Umwelt untersucht Grundwasser vor allem im Rahmen von Altlastenerkundungen und -sanierungen sowie während Überwachungen und aktuell im Rahmen des Monitorings zum Ausgangszustandsbericht (AZB).

Erste Verordnung zur Änderung der Grundwasserverordnung