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Glyphosat: Zulassung um fünf Jahre verlängert

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Glyphosat ist das weltweit meistgenutzte Pflanzenschutzmittel (Herbizid) und derzeit aufgrund einer möglicherweise krebserzeugenden Wirkung stark in Diskussion. Die Zulassung in der EU wurde 2017 für weitere fünf Jahre verlängert.

Glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel werden laut Umweltbundesamt (UBA) auf rund 40 % der Felder mindestens einmal im Jahr eingesetzt, bei Raps sogar auf fast 90 %. Auch im privaten Bereich ist Glyphosat sehr verbreitet. Hauptabbauprodukt von Glyphosat in Boden und Wasser ist Aminomethyl-Phosphonsäure (AMPA), welches wesentlich stabiler ist als Glyphosat. AMPA kann zusätzlich in größeren Mengen über phosphonathaltige Haushaltsreinger in die Gewässer eingetragen werden.

Monitoringdaten aus Grundwässer in Deutschland erhoben von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA, 2008, 2009, 2011, mehr als 1.500 Messungen/Jahr) zeigen Glyphosatkonzentrationen höher als 0,1 µg/l in 0,4 bis 0,5 % der Proben. Gerade in Oberflächenwasser finden sich laut UBA jedoch zum Teil deutlich höhere Werte (Höchstkonzentrationen 4,7µg/l für den Wirkstoff und unter 4 µg/l für seinen Metaboliten).

Eurofins Umwelt untersucht Wasserproben und Eluate auf Rückstände von Glyphosat und steht Ihnen mit individueller Beratung und kompetenten Service gerne zur Seite.