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Immer noch Weichmacher in Spielzeugen

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Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart hat kürzlich eine Bilanz zu Weichmachern in Spielzeugen und Körperkontaktmaterialien veröffentlicht. Schwerpunkt der Untersuchung lag auf Radiergummis, Schwimmsandalen, Massagerollern, Kleinspielzeug aus 1-Euro-Läden, Kinderarmbanduhren, Halloweenmasken und Kindertoilettensitzen. In 16 von 138 getesteten Gegenständen fand man bedenkliche Weichmacher.

Für die Weichmacher Dibutylphthalat (DBP), Diethylhexylphthalat (DEHP) und Benzylbutylphthalat (BBP) besteht ein generelles Verwendungsverbot in Spielzeug. Dioctylphthalat (DNOP), Diisononylphthalat (DINP) und Diisodecylphthalat (DIDP) dürfen in Spielzeug, das von Kindern in den Mund genommen werden kann, nicht verwendet werden.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass verbotene Weichmacher zwar nur noch selten in Spielzeug verwendet werden, aber Phthalate immer noch vorhanden sind. Sie wurden beispielsweise in Radiergummis und Uhrenarmbändern gefunden, die nicht als Spielzeug gelten. Deshalb fordert man eine Einstufung von so genannten kindernahen Produkten als Spielzeug.

Die Eurofins Umwelt West GmbH untersucht Produkte und Materialien auch darauf, ob sie Weichmacher enthalten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Chemisches Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart: Weichmacher in Spielzeug und Körperkontaktmaterialien – Bilanz 2015