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Nanomaterialien im Alltag

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Broschüre zum Thema „Nanomaterialien im Alltag“ veröffentlicht. Darin geht es sowohl um den privaten Alltag als auch um den Alltag am Arbeitsplatz. Nanoobjekte sind in mindestens eine Dimension kleiner als 100 Nanometer. Das sind Teilchen oder Schichten, die über 1000-mal dünner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haares. Zu den Bereichen und Produkten, in denen schon heute Nanomaterialien eingesetzt und genutzt werden, gehören Textilien, Kosmetikprodukte, Kunststoffe, die Veredlung von Oberflächen sowie die Medizin- und Elektronikbranche. So verbessern Nanomaterialien die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln, die Akkuleistung von Handys, die schmutzabweisenden Eigenschaften von Textilien und den Transport von Medikamenten an ihren Zielort im Körper.

Ein Schwerpunktthema der Broschüre sind Neuigkeiten aus der Sicherheitsforschung. Dazu gehören Möglichkeiten, Nanomaterialien am Arbeitsplatz sowie im menschlichen Körper zu messen. Darüber hinaus berichten Forscher über Nanomedizin und die Wirkung von Kohlenstoffnanoröhren auf den Menschen. Weitere Abschnitte beschäftigen sich mit den Methoden und Strategien der Risikobewertung und der Regulierung von Nanomaterialien. Zwar gibt es bereits eine Reihe von Handlungsempfehlungen für den sicheren Umgang mit Nanomaterialien, aber noch keine nanospezifischen Grenzwerte.

BMBF: Nanomaterialien im Alltag