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Neue Karte zeigt Schadstoffbelastungen von Waldböden

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Waldböden speichern Schadstoffe und zeigen daher die Umweltbelastung an. Basierend auf der "Bodenzustandserhebung im Wald (BZE)", einem Gemeinschaftsprojekt der Umwelt- und Forstverwaltungen von Bund und Ländern, ist ein neues Kartentool des Umweltbundesamts entstanden. Es stellt die Belastung von Waldböden mit persistenten organischen Verbindungen dar. Zu den ausgewählten Verbindungen gehören Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Polychlorierte Biphenyle (PCB) sowie die Organochlorpestizide DDT, Dieldrin, Hexachlorbenzol (HCB) und Hexachlorcyclohexan (HCH).

Die Daten sind ein Spiegelbild der Anwendung und Emissionen der Schadstoffe. Vor allem an alten Industriestandorten sind die Konzentrationen erhöht. Selbst die in Deutschland seit langer Zeit verbotenen Substanzen DDT und PCB sind in den Böden immer noch nachweisbar. Erfreulicherweise liegen die Werte an vielen Standorten unter den Vorsorgewerten der Bundesbodenschutzverordnung.

Die genannten persistenten Verbindungen gehören auch bei Eurofins Umwelt zum Standardanalysenprogramm von Bodenproben. Für Fragen zu diesen oder weiteren Verbindungen stehen wir gerne zur Verfügung.

UBA: Bodenzustandserhebung Wald II