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Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - neue Broschüre

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Im Januar 2016 hat das Umweltbundesamt (UBA) eine neue Broschüre über Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) herausgebracht. Warum sind PAK gefährlich? Wie gelangen PAK in die Umwelt? In welchen Produkten können PAK enthalten sein? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für PAK? All diese Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Viele PAK haben krebserregende, erbgutverändernde und/oder fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften. Der Eintrag in die Umwelt geschieht vor allem durch Verbrennungsprozesse sowie die Verarbeitung von Kohle, Erdöl und Teerprodukten. Manche PAK reichern sich in der Umwelt oder in Organismen an und werden dort kaum abgebaut. PAK-haltige Weichmacheröle oder Ruße können in Verbraucherprodukten aus Gummi oder Kunststoffen enthalten sein. Teerhaltige Schutzanstriche, Klebstoffe, Asphalte oder Dachpappen sind weitere Quellen für die Freisetzung von PAK.

Für PAK im Boden legt die Bundesbodenschutzverordnung Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmewerte fest. Die EG-Wasserrahmenrichtlinie benennt Umweltqualitätsnormen für prioritäre Stoffe, darunter auch acht PAK. In Trinkwasser schreibt die Trinkwasserverordnung Grenzwerte für die Summe ausgewählter PAK und Benzo[a]pyren vor. Im Dezember 2013 hat die EU erstmalig Grenzwerte für PAK in Verbraucherprodukten aus Gummi oder Kunststoffen festgelegt. Ab dem 27.12.2015 sind Erzeugnisse mit mehr als 1 mg/kg für jeweils eines von acht krebserzeugenden PAK verboten.

Eine PAK-Analyse ist bei Eurofins für eine ganze Reihe von Matrices wie Boden, Bauschutt, Abfall, Holz, Gleisschotter, Kunststoff, Klärschlamm, Brennstoffe, Öl, Wasser, Trinkwasser, Abwasser und Luft möglich. Sprechen Sie uns an.

UBA-Broschüre: Polyzyklische Aromatische - Kohlenwasserstoffe - Umweltschädlich! Giftig! Unvermeidbar?