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Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik aktualisiert

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Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat die Sächsische Sortierrichtlinie 2014 herausgegeben. Sie vereinheitlicht die Sortieranalyse fester Siedlungsabfälle in Sachsen, bildet die Grundlage für eine Vielzahl von Abfall- und Stoffstromanalysen und findet sogar bundesweit Verwendung. Die verschiedenen Kapitel der vormals geltenden Sortierrichtlinie wurden in Bezug auf geänderte Fachbegriffe, Gesetze und Gesetzesbezüge sowie Zitate überarbeitet. Die aktuelle Richtlinie 2014 soll den unterschiedlichen Zielstellungen öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger Rechnung tragen sowie kostengünstige Sortierkampagnen ermöglichen, ohne die wissenschaftlichen Anforderungen zu vernachlässigen. Sie stellt eine praxisorientierte und kostengünstige Handlungsanleitung zum Vorgehen bei Sortieranalysen dar.

Die Bedeutung von Sortieranalysen von Restabfällen und anderen gemischten Abfallfraktionen nimmt zu, denn viele Abfälle lassen sich heute vielmals als Sekundärrohstoffe nutzen. Oft sind darin heute nutzbare Wertstoffe vorhanden, die sich über eine getrennte Sammlung hochwertig verwerten lassen. Nutznießer der Sortierrichtlinie 2014 sind vor allem Entsorgungsträger und Ingenieurbüros, die Sortieranalysen vornehmen.

Bei Eurofins Umwelt können wir durch Experimentalstudien untersuchen, inwiefern sich ein Abfall als Sekundärrohstoff eignet und in welchem Industriebereich eine Verwendung möglich ist. So finden wir den passenden Einsatz für unterschiedliche Abfälle. Natürlich analysieren wir auch Boden, Bauschutt und Recyclingmaterial, Bioabfall, Sekundärrohstoffdünger und Bodenhilfsstoffe. Das Eurofins Labor in Freiberg bedient hier seit vielen Jahren in- und ausländische Auftraggeber aus der Entsorgungswirtschaft und dem Hochschulbereich.

Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen