Radon-Messung im Winter: Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Überprüfung

Gerade im Winter ist die Gefahr einer Radon-Belastung in den Innenräumen am größten. Schadstoffe, wie das radioaktive Gas Radon, können sich bei geschlossenen Fenstern verstärkt ansammeln. Daher rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), in der kalten Jahreszeit die Radonkonzentration in Innenräumen zu messen.
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das natürlich in der Erdkruste vorkommt. Es entsteht durch den Zerfall von Uran und Thorium (in letzterem Fall wird es häufig als Thoron bezeichnet) und kann in die Luft und das Wasser gelangen. Da Radon unsichtbar, geruchlos und geschmacklos ist, bleibt es oft unbemerkt. Es ist jedoch gesundheitsschädlich und gilt nach dem Rauchen als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.
Radon kann durch Leckagen zum Baugrund, z.B. Risse in Fundamenten und Bodenplatten sowie undichte Medieneinführungen in Gebäude eindringen. Besonders in Gebieten mit hoher natürlicher Radonkonzentration in der Bodenluft und einer erhöhten Gasdurchlässigkeit des Bodens besteht ein erhöhtes Risiko.
Radon steht sowohl bei Neubauten sowie bestehenden öffentlichen und privaten Gebäuden immer wieder im Fokus der öffentlichen und behördlichen Aufmerksamkeit. In den ausgewiesenen Radonvorsorgegebieten sind verschiedene gesetzliche Anforderungen sowohl beim Neubau von Gebäuden als auch an Arbeitsplätzen zu beachten, unter anderem die Messpflicht an Arbeitsplätzen und in Aufenthaltsräumen im Keller und Erdgeschoss. Diese Radon Messungen dürfen nur durch anerkannte Stellen, wie der Eurofins IAF-Radioökologie (IAF) durchgeführt werden. Die Anerkennung von IAF für Radonmessungen durch das BfS finden Sie hier.
Für eine nachhaltige und kosteneffiziente Ableitung von professionellen Radonschutzmaßnahmen zur Verminderung des Radonrisikos ist die hohe Fachkompetenz und langjährige Erfahrung der Eurofins IAF-Radioökologie ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden.
Je nach Anforderung und Aufgabenstellung kommen zeitaufgelöste Radonmessungen oder Radonlangzeitmessungen über 12 Monate mit Kernspurexposimetern nach Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) zum Einsatz. Während der Bau- und Sanierungsarbeiten führen wir baubegleitend Radondichtheitsprüfungen an Abdichtungen durch, so dass der Erfolg der Arbeiten gesichert ist und kostspielige Fehler vermieden werden.
IAF zählt zu den wichtigsten Erfahrungsträgern auf diesem Gebiet und ist für Radonmessungen in Innenräumen nach ISO 17025:2018 akkreditiert. Seit Mitte der 90-iger Jahre hat IAF tausende Untersuchungen an Arbeitsplätzen und in Gebäuden durchgeführt und Sanierungskonzepte erarbeitet.
Wir beraten Sie gerne bezüglich Ihrer Fragestellung und finden gemeinsam die passende Lösung. Sprechen Sie und jetzt an!
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