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Fachliche Dienstleistungen und regulatorische Lösungen >> Chemischer Bereich >> GPM: Instrument zur Einhaltung der REACH-Vorgaben und zur Beurteilung von Chemikalien

Physikalische und mechanische Prüfung

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Das Szenario

Die Vorschriften für eine breite Palette von Chemikalien werden für diverse wichtige Verbrauchermärkte der Welt ständig aktualisiert und erweitert.

Dies erfordert, dass Einzelhändler eine immer größere Last in Bezug auf Kosten, Komplexität und Ressourcen tragen, um die gesetzlichen Anforderungen internationaler und lokaler Behörden zu erfüllen.

Traditionelle Compliance-Praktiken wie die Konformitätserklärung bieten nur sehr begrenzte oder gar keine Auskunft und erfüllen somit nur die absoluten regulatorischen Mindestanforderungen.

Darüber hinaus fordern die Verbraucher ein höheres Maß an Transparenz und den Zugang zu Informationen über die vorgelagerte Lieferkette des Produkts. Die Regulierungsbehörden sind dabei, diese Verbraucherpräferenz in die Praxis umsetzen und fordern von den Lieferanten, diese Angaben auf den Verpackungen der marktfähigen Waren abzubilden.

Der Anspruch auf Kosteneffektivität – eine Herausforderung

Das Instrument (GPM) ist ein Instrument für die chemische Beurteilung, das von Chemikalien- und Regulierungsexperten in Zusammenarbeit mit CIRS (Critical Incident Reporting-System) nach jahrzehntelanger Forschung sowie zahlreicher analytischer Tests in Laboratorien entwickelt wurde.

Durch die Implementierung von Qualitätssicherungsprogrammen (QS) ermöglicht dieses Tool eine Optimierung der Testkosten und eine Zeitersparnis. Somit ist es den Anwendern möglich, sowohl ihr QS-Budget als auch ihre Lieferkettenlogistik effektiver einzusetzen.

Das Konzept

GPM ist ein umfassendes Deklarationstool für Substanzen und ein RSL-Inspektionssystem (Restricted Substances List) zur Überprüfung von Chemikalien. Es unterstützt unsere Kunden beim Meistern der ständig wachsenden Herausforderung mit aktuellen sowie zukünftigen regulatorischen Bestimmungen und aufkommenden Markttrends:

  • Vereinfachung des Prozesses der vollständigen Offenlegungsrichtlinien – FMD (Full Material Disclosure)
  • Erfassung und Verwaltung von Daten zur Produktzusammensetzung: Material- und Substanzauflistungen (Bill of Materials; BOM sowie Bill of Substances; BOS)
  • Einfache Anzeige des Status der Einhaltung chemischer Vorschriften des Produkts basierend auf Material- und Substanzlisten (BOM/BOS-Informationen)
  • Angebot eines risikobasierten Ansatzes für ein optimiertes QS-Budget

GPM basiert auf den folgenden drei fundamentalen Eckpfeilern:

1. Risikomaterialmatrix basierend auf einer umfangreichen Datenbank für Materialzusammensetzungen

2. Datenbank für Substanzen

3. Datenbank für internationale Regulierungen

Diese vernetzten Datenbanken, von denen jede ständig erweitert und mit den Ergebnissen von Tausenden von über Jahrzehnte durchgeführten Testprojekten angereichert wird, ermöglichen es unserem System, das Vorhandensein von eingeschränkten bzw. gefährlichen Substanzen (aufgeführt in vielzähligen Gesetzen, Listen eingeschränkter Stoffe (RSL; Restricted Substance List) von Nichtregierungsorganisationen oder der eigenen Kunden) in Ihrem Artikel basierend auf Stücklisten- und BOS-Informationen, die von Ihren Lieferanten bereitgestellt werden zu identifizieren. Darüber hinaus und in Fällen, in denen BOS-Informationen nicht vollständig sind oder nicht bereitgestellt werden, hilft das System, potenzielle Risikomaterialien basierend auf dem wahrscheinlichen Vorhandensein von eingeschränkten oder gefährlichen Substanzen in jedem der in der Stückliste Ihres Produkts aufgeführten Materialien zu identifizieren.

Durch die Zusammenführung der Daten aus den jeweiligen o. a. drei Eckpfeilern erstellt das GPM-Tool für jedes Ihrer Produkte einen Bericht in Bezug auf dessen chemische Bewertung. Diese Grundlage ermöglicht Ihnen schnell geeignete Maßnahmen ergreifen zu können:

  • Fortführung der Tests nur an den kritischen oder mehrdeutigen Komponenten, die aus der Bewertung ersichtlich wurden und
  • Implementierung geeigneter Korrekturmaßnahmenpläne (Corrective Action Plans – CAP) in den frühen Phasen des Herstellungsprozesses.

Darüber hinaus verfügt das GPM-Tool über ein Modul zur Dokumentenverwaltung, mit dem Sie die Chemikalienkonformität Ihres Produkts nachverfolgen können.

Weiterhin bietet es eine System-zu-System Funktionalität (S2S) zur automatisierten Einreichung der SCIP-Meldung an die Europäische Chemikalienagentur ECHA.

Die SCIP-Datenbank für Informationen über besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen als solche oder komplexen Gegenständen (Substances of Concern in Products) wurde mit der Abfallrahmenrichtlinie eingerichtet.

Alle Unternehmen, die den EU-Markt mit Erzeugnissen beliefern, die besonders besorgniserregende Stoffe (Substance of Very High Concern, SVHC) der Kandidatenliste in einer Konzentration von über 0,1 % Massenanteil (w/w) enthalten, sind ab Januar 2021 verpflichtet, Informationen zu den betreffenden Erzeugnissen an die ECHA zu übermitteln.

Klicken Sie HIER, um mehr über die SCIP-Benachrichtigung zu erfahren.

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