Eurofins auf der BIOFACH 2026

Treffen Sie unsere Expert:innen für Lebensmittelanalytik und Zertifizierungen
Januar 2026. Vom 10. bis 13. Februar 2026 findet die BIOFACH wieder in den Hallen der NürnbergMesse statt. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich an unserem Stand 7-544 in Halle 7 zu treffen. Unsere Kolleg:innen vor Ort beraten Sie zu analytischen Lösungen zur Absicherung Ihrer Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette und unterstützen Sie bei Ihren Produktzertifizierungen.
Verpassen Sie nicht unsere Fachvorträge auf der BIOFACH 2026
10. Februar, 12:00-12:45 Uhr, Nürnberg Conference Center Mitte, Raum Lissabon
"EMOM BIOFACH 2026 – WORKSHOP WITH INDUSTRY EXPERTS" von Dr. Alexander Zahm
11. Februar, 15:15-16:15 Uhr, Nürnberg Conference Center East, Raum Kyjiw
Die offizielle Biofach Kongress Session zur Implementierung von "Articles 28 and 29 of (EU) 2018/848: unclarity of “unauthorized” substances and trigger levels challenge organic production and trade" (Artikel 28 und 29 der Verordnung (EU) 2018/848: Unklarheit über „nicht zugelassene“ Stoffe und Auslösewerte stellen die Bio-Produktion und den Handel vor Herausforderungen) beinhaltet englischsprachige Fachvorträge von Dr. Werner Nader und Johannes Jaschik (Eurofins Labore für Lebens- und Futtermittelanalytik in Deutschland), Aurora Abad (Organic Processing and Trade Association) und Juan Carlos Pérez Montero (European Organic Certifiers Council) und bietet Möglichkeiten für offene Diskussion. Weitere Informationen zur Veranstaltung
Die Teilnahme an den Vorträgen ist für Besucher der Biofach 2026 kostenfrei.
Unser Angebot am Messestand
Wo liegen potenzielle Sicherheitsrisiken in Ihrer Wertschöpfungskette und wie können Sie sich wirksam gegen Lebensmittelsicherheitsrisiken absichern? Benötigen Sie Unterstützung bei der Zertifizierung Ihrer Produkte?
Besuchen Sie uns an unserem Stand 7-544 in Halle 7 und wir beantworten gerne all Ihre Fragen rund um die Lebensmittelsicherheit Ihrer Produkte. Wir bieten Ihnen praxisnahe Beratung sowie maßgeschneiderte Analyselösungen und unterstützen Sie zuverlässig bei Ihren Produktzertifizierungen.
Vereinbaren Sie Ihren Termin
Sie wünschen sich ein individuelles Beratungsgespräch auf der BIOFACH 2026? Vereinbaren Sie gerne schon jetzt Ihren Termin unter service@ftdach.eurofins.com.
Hintergrundinformationen zu unserem Fachvortrag
Laut Artikel 28 und 29 der Verordnung (EU) 2018/848 kann das Vorhandensein von Stoffen in Bio-Produkten, die gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2021/1165 für den ökologischen Landbau und die Verarbeitung nicht zugelassen sind, ein Hinweis auf einen Verstoß gegen die EU-Öko-Verordnung sein. Dennoch werden regelmäßig Spuren synthetischer Pestizide in Bio-Lebensmitteln nachgewiesen. Des Weiteren gibt es zahlreiche Beispiele für unbeabsichtigte und technisch unvermeidbare Kontaminationen (Schleiffer und Speiser, 2022). Beispiele hierfür sind Bromid und Phosphonsäure, die auch natürlicherweise in der Umwelt vorkommen, sowie Chlorat, ein Kontaminant aus chloriertem Trinkwasser (Nader et al., 2020 und 2026).
Die neue EU-Öko-Verordnung sieht in Artikel 28 strenge Vorsorgemaßnahmen vor, die von Betrieben zu ergreifen sind, um das Vorhandensein nicht zugelassener Produkte und Stoffe zu vermeiden. Artikel 29 behandelt Maßnahmen, die von Kontrollbehörden und Kontrollstellen im Falle solcher Feststellungen zu ergreifen sind. Es fehlt jedoch eine harmonisierte Definition des Begriffs „Vorhandensein“ sowie eine einheitliche Anwendung von Verarbeitungsfaktoren für solche Stoffe. Zudem wird nicht berücksichtigt, dass bestimmte Verbindungen andere Ursachen als eine gezielte landwirtschaftliche Anwendung haben können. Die Interpretation solcher Befunde obliegt dem privaten Sektor und den nationalen Kontrollbehörden, die dies in den EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich handhaben (Nader et al., 2020).
Amtliche Untersuchungen, die durch das Vorhandensein nicht zugelassener Stoffe ausgelöst werden, haben erhebliche wirtschaftliche Folgen, da Waren gesperrt und Informationen an Kund:innen weitergegeben werden müssen. Dabei kann es vorkommen, dass Untersuchungen aufgrund von Verdachtsmomenten eingeleitet werden, die nicht ausreichend begründet sind.
Inhalte unseres Fachvortrags:
- Chemische und analytische Aspekte von Pestizidmetaboliten und Stoffen mit mehreren Quellen, analytische Schwellenwerte sowie empirisches und wissenschaftliches Wissen zur Erklärung ihres Vorkommens in Bio-Produkten abseits gezielter Anwendungen, präsentiert von Johannes Jaschik (Eurofins Dr. Specht International) und Dr. Werner Nader (Eurofins Dr. Specht Express Testing & Inspection).
- Die Sichtweise der Industrie und des Handels mit zentralen Forderungen für die Überarbeitung der Öko-Verordnung, präsentiert von Aurora Abad, Generalsekretärin der OPTA (Organic Processing and Trade Association).
- Herausforderungen für Bio-Zertifizierer, präsentiert von Juan Carlos Pérez Montero, Vizepräsident des EOCC (European Organic Certifiers Council).
Die Veranstaltung steht nach der Biofach allen Messeteilnehmenden als „Video on Demand“ zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
