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Lebensmittel >> Food Testing News >> Nachweis von Bacillus Cereus

Nachweis emetischer Bacillus cereus Stämme in nur einem Tag

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PCR liefert schnelle und spezifische Ergebnisse

Jan. 2026 (Update). Einige Bacillus cereus Stämme produzieren Toxine, die zu einer lebensmittelbedingten Erkrankung führen können. Eurofins Food & Feed Testing bietet den Nachweis und den Nachweis des Gens für das emetische (Erbrechens-)Toxin in nur einem Tag (24h-48h) an. Eine adäquate Voranreicherung und selektive PCR liefern schnelle und spezifische Ergebnisse beim Nachweis der Cereluide-Toxin-Genausstattung präsumtiver Bacillus cereus im akkreditierten Bereich.

Aktueller Stand der Nachweise

Für die Beurteilung der toxinogenen Relevanz eines Nachweises von präsumtiven Bacillus cereus ist zum einen die Keimzahl, zum anderen das Toxinbildungsvermögen ausschlaggebend (ALTS Ad-hoc-AG Art. 14, Empfehlung zu bedenklichen Mikroorganismen, 2010). Der Nachweis präformierter zytotoxischer/ hämolytischer Enterotoxine und des emetischen Toxins, das heftiges, schwer stillbares Erbrechen verursacht, kann entweder in aufwändigen Zellkultur-Assays oder mittels LC-MS/MS nach ISO 18465:2017 durchgeführt werden.  

Problematik des Nachweises des emetischen Toxins

Ein immunologisches laterales Testsystem für dieses hitzestabile Toxin wurde vom Markt genommen. Der Zellkultur-Nachweis des emetischen Toxins in Lebensmitteln direkt oder in Kulturüberständen ist für eilige Entscheidungen in der Routinefreigabe von Lebensmitteln keine praktikable Option. Eine Alternative kann hier das LC-MS/MS Verfahren bieten (Analyse von Cereluid in Lebensmitteln und Babynahrung). Allerdings können emetische Stämme von präsumtivem Bacillus cereus im Lebensmittel auch bei Auslieferung vorhanden sein, nicht aber das Toxin, weil dieses erst nach Auskeimen von Sporen während der Lagerung oder beim nicht regelgerechten Umgang von gekochten, stärkehaltigen Speisen (Reis, Nudeln, Gnocchi etc.) gebildet bzw. durch Aufnahme der dann lebenden Keime im Darm freigesetzt wird (B. cereus Enterotoxine). Deshalb ist es von großem Interesse, diese B. cereus Stämme direkt nachzuweisen und das Risiko indirekt durch den Ausschluss zu hoher Keimzahlen in Lebensmitteln zu reduzieren. Insbesondere der Ausschluss von Stämmen mit Cereulide-Bildungsvermögen (Stämme mit Cereulide-Synthetase-Gen) lässt sich hier durch eine laborseitige Untersuchung von risikobehafteten-Lebensmitteln sicherstellen. 

Die Lösung des Problems

Eurofins Inlab GmbH ist in der Lage, Bacillus cereus Stämme, die das Gen für die  Produktion von emetischem Toxin tragen, mittels PCR nach kurzer Kulturzeit sicher in Lebensmitteln nachzuweisen. In die Validierungsstudie wurden stärkehaltige Produkte (z. B. Gnocchi) aber auch Milch-/Molkereiprodukte (Ricotta) einbezogen. Selbstverständlich können auch isolierte Stämme direkt getestet werden. Die Validierung ist abgeschlossen und das Verfahren matrixbezogen akkreditiert.

Haben Sie Fragen?

Fachliche Fragen bezüglich relevanter Lebensmittel, der Testdauer oder zum Verfahren selbst richten sie  bitte an unseren Experten Dr. Jens Kroll.

Für ein konkretes Untersuchungs-Angebot steht Ihnen unsere Kundenbetreuung ebenfalls gerne zur Verfügung.