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Höchstgehalt für Quecksilber in Honig und sonstige Imkereiprodukte festgelegt

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EU-Verordnung regelt erstmals Rückstandshöchstgehalt

Am 19. Januar 2018 wurde die Verordnung (EU) 2018/73 im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Damit wird erstmals für Honig und Bienenprodukte ein Rückstandshöchstgehalt (RHG) für Quecksilber (Summe der Quecksilberverbindungen) von 0,01 mg/kg Honig festgelegt. Der RHG tritt am 7. Februar 2018 in Kraft.

Mit der Richtlinie 79/117/EWG wurde das Inverkehrbringen und die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die Quecksilberverbindungen enthalten, verboten. Begründet wird diese Neuregelung für Rückstandshöchstgehalte für Quecksilber mit aktuellen Überwachungsdaten, die Positiv-Befunde oberhalb der damals festgelegten Höchstgehalte aufweisen. Die nachgewiesenen Rückstände der Quecksilberverbindungen werden allerdings auf eine Umweltkontamination zurückgeführt. Eine Überprüfung der Rückstandshöchstgehalte findet innerhalb von 10 Jahren nach Veröffentlichung der vorliegenden Verordnung auf Basis dann aktualisierter Angaben statt.

Für weitere Informationen oder Empfehlungen zur Analytik steht Ihnen unser Team der Food Integrity Control Services sehr gerne zur Verfügung.

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