Analyse von anorganischen Kontaminanten

Arsen und die Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber sind in allen Teilen der Umwelt anzutreffen. Die Quellen für die Schwermetall-Immissionen sind teils natürlichen Ursprungs (Vulkane, Verwitterung), teils anthropogen als Folge der Industrialisierung (Rauchgase, Fabrikabwässer, Sondermüll, Autoabgase). Durch Aufnahme aus Boden und Wasser oder durch atmosphärische Ablagerungen gelangen Schwermetalle in pflanzliche Lebensmittel und über die Nahrungskette auch in tierische Lebensmittel. Zinn kann bei unsachgemäßer Herstellung von Konservendosen auf die enthaltenen Lebensmittel übergehen.

Ist Ihr Produkt toxikologisch unbedenklich und entspricht den rechtlichen Anforderungen?

Als Kompetenz-Zentrum für anorganische Kontaminanten der globalen Eurofins-Gruppe bieten wir Ihnen die Untersuchung einer Vielzahl verschiedener Metalle und Elemente aus Lebensmitteln oder Futtermitteln an. Auch die Analyse der Radioaktivität von Lebensmittelproben, z.B. über das Radionuklid Caesium-137, gehört zu unserem Angebotsspektrum.

 

Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Analyse von anorganischen Kontaminanten

 

Sindy Boehme
Sindy Böhme

Dipl. Lebensmittelchemikerin
Eurofins | WEJ Contaminants

Tel.: +49 (0)40 492 94-2924
SindyBoehme@eurofins.de

 


Unser Angebot für die Analyse von anorganischen Kontaminanten
  • die wichtigsten Schwermetalle
    - Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber, Zinn
  • weitere Metalle und Elemente
    - Aluminium, Antimon, Barium, Beryllium, Bismut, Bor, Calcium, Chrom, Eisen, Gold, Indium, Kalium, Kobalt, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Natrium, Neodym, Nickel, Palladium, Phosphor, Platin, Rhodium, Rubidium, Schwefel, Selen, Silber, Silizium, Strontium, Tellur, Thallium, Thorium, Titan, Uran, Vanadium, Wolfram, Yttrium, Zink, Zinn, Zirkonium
  • Radioaktivität / Radionuklide
    - Caesium-134 und Caesium-137
    - Iod-131
    - weitere Radionuklide auf Anfrage

Haben Sie eine andere Fragestellung zur Analyse von anorganischen Kontaminanten? Sprechen Sie uns bitte an.

 


 

Analysierbare Produkte
Lebensmittel
NON-Food

... und viele andere - sprechen Sie uns an!

 


 

Topaktuelle Laborausstattung für die Analyse von anorganischen Kontaminanten

 

Unsere Laborausstattung umfasst state-of-the-art Equipment für die Schwermetall- und Elementanalyse.

Um unterschiedliche Problemstellungen zu behandeln, setzen wir neben der klassischen Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) mit Graphitrohrtechnik bzw. Kaltdampftechnik ebenfalls ICP-OES- (optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma) und ICP-MS-Verfahren (Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma) ein. Dadurch werden niedrigere Nachweis- und Bestimmungsgrenzen gewährleistet und es ermöglicht eine simultane Bestimmung mehrerer Elemente.

Unsere Laborausstattung beinhaltet u.a. folgendes Analysenequipment:

Probenvorbereitung
  • Mikrowellenaufschlussgerät
Aufschlussverfahren
  • Druckaufschlussgerät nach Tölg
Analysen/Messmethoden
  • Zeemann Graphitrohr-AAS
  • Kaltdampf-AAS
  • ICP-OES
  • (hochauflösende) ICP-MS
  • γ-Spektrometer mit Germanium-Detektor sowie Natriumiodid-Detektor

 


 

Unsere wichtigsten Methoden und Referenzverfahren für die Analyse von anorganischen Kontaminanten

 

  • Bestimmung von Elementspuren in Lebensmitteln Teil 3: Bestimmung von Blei, Cadmium, Chrom und Molybdän mit GFAAS nach Druckaufschluss
    ASU nach § 64 LFGB L 00.00-19/3, 2004-07
  • Bestimmung von Elementspuren in Lebensmitteln Teil 4: Bestimmung von Quecksilber mit AAS Kaltdampftechnik nach Druckaufschluss
    ASU nach § 64 LFGB L 00.00-19/4, 2003-12
  • Bestimmung von Blei mittels Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)
    DIN 36406-E6, 1998-07
  • Bestimmung von Cadmium durch Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)
    DIN EN ISO 5961 E19, 1995-05
  • Wasserbeschaffenheit: Bestimmung von Quecksilber (Verfahren mittels AAS)
    DIN EN 1483-E12, 2007-07
  • Bestimmung von ausgewählten Elementen durch ICP-AES
    DIN EN ISO 11885 E22, 1998-04
  • Bestimmung von Calcium, Natrium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Cobalt, Molybdän, Arsen, Blei und Cadmium mittels ICP-AES
    DIN EN 15510, 2007-10
  • Bestimmung von Arsen, Cadmium, Quecksilber und Blei mit ICP-MS
    DIN EN 15763 Entwurf, 2008-02
  • Wasserbeschaffenheit - Anwendung der ICP-MS: Teil 2: Bestimmung von 62 Elementen
    DIN EN ISO 17294-2 (E29), 2005-02
  • Bestimmung von anorganischem Arsen
    ASU nach § 64 LFGB L 25.06-1 (modifiziert), 2008

 


 

Ringversuche zur Analyse von anorganischen Kontaminanten

 

Das Kompetenz-Zentrum für anorganische Kontaminanten überprüft und bestätigt seine hohe Analysenqualität regelmäßig durch die Teilnahme an einer Vielzahl von internationalen Ringversuchen verschiedener Anbieter/Organisationen (z.B. FAPAS, AOCS, IRMM). Diese werden für die wichtigsten Metalle und Elemente in den jeweils relevanten Matrizes durchgeführt.

Ringversuche anorganische Kontaminanten 2006-2010

 


 

Veröffentlichungen und Mitteilungen zur Analyse von anorganischen Kontaminanten
Eurofins Food Testing Newsletter
Kurzmitteilung (2012)Neue strengere Grenzwerte für Importwaren aus Japan.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 39 - Juli 2012)
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Anders Svaneborg, Eurofins Umwelt, Dänemark (2011): Analyse von Schwermetallen in Lebens- und Futtermitteln in extrem niedrigen Konzentrationen.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 37 - November 2011)
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Dr. Susanne Rathjen und Nadja Flüchter, Eurofins WEJ Contaminants GmbH, Deutschland (2011): Untersuchung von Radioaktivität.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 36 - Juli 2011)
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Dr. Katrin Hoenicke, Eurofins WEJ Contaminants GmbH, Deutschland (2010): Differenzierung von anorganischem und organischem Arsen in Lebens- und Futtermitteln.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 34 - November 2010)
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Frank Kareth (2009): Neue Höchstgrenzen für Schwermetalle in Nahrungsergänzungsmitteln.
(Eurofins Food Testing Newsletter Nr. 30 - Juli 2009)
.
Eurofins Web News
Neue strengere EU-Grenzwerte für Importwaren aus Japan (April/2012).
EU vereinfacht Untersuchungen für Importwaren aus Japan (Januar/2012).
HR-ICP-MS: Hochauflösende ICP-MS (September/2011).
EU legt strengere Grenzwerte für Importwaren aus Japan fest (April/2011).
Neue EU-Verordnung 297/2011 für Importe aus Japan (April/2011).
Untersuchung von Radioaktivität in Lebensmitteln (März/2011).

 


 

Unser Netzwerk im Bereich der Analyse von anorganischen Kontaminanten
  • Nationale Vereinigungen
    - Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) - Arbeitsgruppe Elemente und Elementspezies
Aktualisierung durch: GAKR
Letzte Aktualisierung: Freitag, 21. Februar 2014